Visuwerk – das 10. Treffen (die Jubiläums-Edition) hat stattgefunden

Am vergangenen Freitagabend (8.9.) war es dann soweit. Das Visuwerk hatte zum 10. Mal stattgefunden.

Passenderweise waren auch genau 10 Teilnehmer gekommen. Unter den 9 Wiederholungstätern war auch eine neue Teilnehmerin, die sich schnell hervorragend integriert hatte.

 

Anlässlich dieses „runden“ Treffens haben wir nach einer kurzen Check-In Runde erst einmal die vergangenen Treffen Revue passieren lassen.

Dazu habe ich die Agendas der vergangenen Treffen noch einmal aufgehängt (s. Foto). Ziel der Retrospektive war aber vor allem die gemeinsame Erinnerung an die vielen verschiedenen Themen aus der Welt des Visualisierens, die wir in den vergangenen 9 Treffen behandelt und erkundet hatten. Hierfür habe ich dann auch ein paar repräsentative Flipcharts rausgesucht, um sie in der Gruppe durchzugehen.

Dadurch erinnerten wir uns dann u.a. an die Methoden zur Entwicklung neuer Symbole, die verschiedenen Layouts, die Möglichkeiten zur Visualisierung von Emotionen, der ‚Visulog’ oder das schnelle Visualisieren von Abläufen und vieles mehr… Neben der Tatsache, dass es eine große Themenvielfalt war, erfreuten wir uns auch an der Erkenntnis darüber, dass das Visuwerk nun schon im 3. Jahr läuft.

 

Nach der Retrospektive haben wir zwei angewandte Visualisierungsansätze durchgesprochen, die dankenswerterweise von 2 Teilnehmern mitgebracht wurden. Dieser Teil ist immer sehr willkommen, da es allen zeigt, dass und wie Visualisieren auch außerhalb des Visuwerks geschehen kann und zudem gibt dies jedem die Gelegenheit, wertvolles Feedback von der Gruppe zu bekommen.

Der Erkundungsteil beschäftigte sich dieses Mal mit der Frage, inwieweit Visualisierung bei Aufstellungen (von Personen oder auch von Einrichtungen und Objekten) verwendet werden kann bzw. zusätzlichen Wert stiftet. Dabei kamen wir auf einige interessante Erkenntnisse. Spannend wurde es dann auch noch mal, als wir ausprobierten, welche visuellen Erweiterungen bei der Betrachtung von solchen Anordnungen noch möglich sind („was, wenn man noch die Gedanken und Gefühle der betrachteten Personen in Sprechblasen visuell festhält?“)

 

Nach einer Pause haben wir dann noch eine Runde in Kleingruppen gedreht zu dem Thema „visuelle Agendagestaltung“ ehe wir mit einem Ausblick endeten.

Für diesen Ausblick sind wir gemeinsam mit einer visualisierten Zeitmaschine in die nahe Zukunft gereist, und jeder Teilnehmer hat dann seine Vision für das Visuwerk visualisiert.

Daraus ergab sich manch Anregungen für Anpassungen und auch viele Bestätigungen darüber, dass es – so wie das Visuwerk heute funktioniert – genau richtig ist.

 

Als wir nach mehr als 3 Stunden gegen 22.30 Uhr endeten, hatten wir an diesem Abend als Gruppe und jeder für sich und seinen Bereich wieder einmal mehr erfahren können, welches Potenzial in angewandter Visualisierung steckt.

 

Einig waren wir uns darüber, dass wir mehr von konkreten Anwendungsfällen brauchen. So soll es in den nächsten Treffen immer auch 1-2 Anwendungsfälle geben (von den Teilnehmern mitgebracht) an denen wir gemeinsam erkunden können, wie Visualisierung wert stiften kann.

 

Der Termin für das nächste Treffen wird zurzeit gesucht, und sobald gefunden auch an dieser Stelle verkündet.

Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen bzw. neue Teilnehmer!

 

Stefan

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Posted by: Visu4 on